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Die Karte der Auswanderungs- und Umsiedlungswege meiner Vorfahren gibt es unter
diesem
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Jüdische Verweise
Buron ist in den Listen der Holocaust-Opfer, Fleck unter den jüdischen Namen Galiziens zu finden...
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In ÖsterreichIm Zwischenlager
Die Wirklichkeit sah anders aus, als sie gehofft hatten. Die Umsiedlung meiner Familie erfolgte bis Oktober 1940 zunächst ins Durchgangslager Wieselburg an der Erlauf, Oberösterreich.
Anfangs mit Treckwagen unterwegs, danach auf Donauschiffe gebracht und weiter mit Zügen über Jugoslawien, wo noch ein schweres Zugunglück geschah... eine lange Reise. Vollkommen entkräftet hatten sie dann auch noch wochenlange Quarantäne über sich ergehen zu lassen und die "Einbürgerung nach rassischer Eingruppierung". Behinderte wurden angeblich sogar der Tötung zugeführt. Foto: Großtante Eva, Blandina, Urgroßvater, Großvater, Großmutter in Wieselburg
Die Unterbringung erfolgte in großen Sälen zu mehr als hundert Personen in einem Raum, die Familien abgegrenzt gerade mal durch Vorhänge, wie der Vater erzählte. Untätigkeit belastete zusätzlich, sie waren Arbeit und Bewegung in der Natur gewöhnt. Mein Vater hatte der HJ beizutreten und sein so genanntes "Pflichtjahr" zu absolvieren. Er bekam Uniformen verpasst, auch schwarze der SS, ohne Rangabzeichen.... Später bekamen die Umsiedler die Möglichkeit zu arbeiten, und so dem tristen Lagerleben zu entfliehen. Viele starben in diesen Lagern, auch meine Urgroßmutter. Dem Urgroßvater sieht man auf den Bildern das große Leid der erneuten Vertreibung und die Trauer um den Tod seiner Frau an. Er hatte sie leider nur noch um ein Jahr überlebt und starb kurz darauf in Polen.
Foto: Vater im sogen. Pflichtjahr
Wieselburg war im ersten Weltkrieg ein großes Kriegsgefangenenlager. Ob diese Baracken noch aus jener Zeit stammten?
Russische Kriegsgefangene zu landwirtschaftlichen Arbeiten in Niederösterreich.Der n.-ö. Landeskulturrat hat bereits zu Beginn d. J. mit den maßgebenden Kreisen Fühlung genommen, um zu ermöglichen, daß Kriegsgefangene zu landwirtschaftlichen Arbeiten Verwendung finden können. Das k. u. k. Kriegsministerium hat die Bedingungen festgesetzt, unter denen Kriegsgefangene abgegeben werden dürfen, welche durch die k. k. Bezirkshauptmannschaften den Gemeindevorstehung kundgemacht wurden. Eine große Reihe von n.-ö. Gemeinden und von in Niederösterreich gelegenen Großgrundbesitzen verwendet nun teils aus dem Gefangenenlager Wieselburg a. G. und anderen Gefangenenlagern russische Kriegsgefangene zu landwirtschaftlichen Arbeiten. Aus dem Gefangenenlager Wieselburg allein werden 2740 Mann zu landwirtschaftlichen Arbeiten verwendet. Historischer Zeitungsartikel: Wiener Landwirtschaftliche Zeitung, 4.9.1915
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Historisches
Zarin Katharina II. die Große ließ im Jahre 1763 in Deutschland Siedler anwerben. Die planmäßige Ansiedlung von Deutschen wurde unter den Zaren Paul I. (1796-1801) und Alexander I. (1801 -1825) fortgesetzt. Die ersten Kolonisten...
…und jedesmal, wenn Ihr an dem Feld vorbeikommt, in dem Ihr Eure Vorfahren beigesetzt habt, schaut richtig hin, und Ihr werdet Euch und Eure Kinder Hand in Hand tanzen sehen. (Khalil Gibran)
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