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Hier ist mein empfohlener
externer Link.
Die Karte der Auswanderungs- und Umsiedlungswege meiner Vorfahren gibt es unter
diesem
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Jüdische Verweise
Buron ist in den Listen der Holocaust-Opfer, Fleck unter den jüdischen Namen Galiziens zu finden...
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KrasnodoliaEs heißt, mein Urgroßvater Wilhelm und der Großvater Jakob Buron seien beide in der Ukraine/Podolien (Krasnodolie/ Karsnodolja/Krasnodol/Krasnodola) geboren. Ich bin vorsichtig geworden mit dem Wörtchen 'sind'. Noch habe ich von keinem der beiden die Geburtsurkunde gefunden, aber bei der Suche nach anderen Personen schon gar manche Überraschung erlebt. Heute heißt dieser Ort Volfanivka, (Latitude: 48.2 Longitude: 28.4333333). Er gehörte zum Kirchspiel Nemirow, war eine Eigentümerkolonie mit 150 evangel. Einwohnern (Angaben 1909) im Ujesd Jampol mit einer Kapelle und Kirchenschule. 1858/59 hatte das Dorf 95 evangel. Einwohner, davon 17 Schüler. Entsprechend den vorhandenen Unterlagen (Odessa Library und Kirchenbücher) waren hiervon einige Mitglieder der Familien Buron gewesen. Allein mein Urgroßvater hatte 5 Brüder. Dank den nunmehr gefundenen Kirchenbüchern vervollständigt sich allmählich die Ahnenreihe. In ihnen konnte ich endlich auch Friedrich Buron, meinen Ur-Urgroßvater "dingfest" machen. Noch habe ich "die Wahl", ob er von Chodziez/Kolmar (Posen) oder Inowroclaw [Inowrazlaw] nach Krasnodolia kam. Variante 1: Vater Johann Friedrich Buron, die Mutter Anna Henriette Schmidt ( noch dort geheiratet), dessen Vater der 1802 geborene Friedrich Buron (Odessa Library). Variante 2: Friedrich Baro (36) heiratete 1838 in Inowroclaw Anna Marie Reitz (40) Hier stimmt das gefundene Geburtsdatum überein. In welchem verwandtschaftlichen Verhältnis Christian (Friedrich) Buron stand ist noch nicht ganz sicher geklärt. Vermutlich sind beide als Brüder mit ihren Familien gemeinsam nach Krasnodolia gekommen. Auch in Antoinettenthal/Kamenka (Kamionka) lebten Mitglieder der Familie Buron. 1905 zählte das Kirchspiel Nemirow annähernd 2.000 Gemeindemitglieder deutscher Abstammung. Es war lange ein Problem für mich diesen Ort zu finden, denn die einzigen Angaben stammen aus der Erinnerung meines Vaters, der damals aber noch Kind gewesen ist. Der deutsche Name war Rosental. Dank einem Hinweis eines freundlichen "weitläufigen Verwandten" konnte ich es lokalisieren. Zur Google map bei TAGEO.com geht es hier. (click on map and zoom in) Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurden 1915 unter Umgehung des Parlaments die so genannten Liquidationsgesetze erlassen. Auf Grund dieser Gesetze sollten der deutsche Grundbesitz in einem Grenzstreifen von 150 Kilometern Tiefe liquidiert und die Bauern ausgesiedelt werden. Dies hatte in den Jahren 1915/16 den wirtschaftlichen Ruin und die Vertreibung von rund 200.000 Kolonisten aus Wolhynien zur Folge. Die deutsche Bevölkerung wurde aus diesen Gebieten an die Wolga und nach Sibbirien ausgesiedelt. Das entsprach dem Zeitgeist und der Stimmung im Land. Die Deutschen Russlands wurden als "innerer Feind" gesehen und bekämpft. Am 6.2. 1917 wurden die Liquidationsgesetze auf das gesamte Reich ausgedehnt. Judenprogrome und gewalttätige Übergriffe auf jüdische und deutsche Siedler waren an der Tagesordnung.
Die Kirchenbücher des Kirchspiels Nemirow (Schreibweise: Niemirow) zwischen 1830 und 1865 weisen als häufigse Namen in Krasnodole (diese Schreibweise) folgende auf: Buron (auch als Buro, Burro und Burow, bei gleichen Personen) Schmidt (Heinrich, Friedrich, Jacob, Katharine, Peter, Anette u.a.) Bredi (Christian, Karl, Gottfried) Zeiler (Barbara, Philippine) Gerner (Philippine,Adam, Caroline, Wilhelmine, Andreas) Gross (Katarine, Johann) Reuther (Lehrer) Nussberger Steigmann Weil Geheiratet wurde untereinander, und zwar in Krasnodolia beständig die Familien Buron Schmidt Gerner Bredi Gross Später erst kamen die anderen Namen dazu. Der Witwer heiratete dann auch schon öfter mal "praktischerweise" gleich die Schwester. Die Frauen waren zu bedauern. Sechs bis zehn Geburten sind keine Seltenheit gewesen. Und an die Kinder ein Herz zu hängen, war wohl kaum möglich. Etwa die Hälfte starb in den ersten Jahren. Ob man es mit den Todesursachen genau nahm ist nicht zu vermuten. So ist z.B. bei einer Fünfjährigen als Ursache Gicht in den Büchern zu finden. Auch 'Zahnfieber' wurde häufig als Grund angegeben. Selbst beim Lesen der Bücher gewöhnte ich mich an den Tod der Kinder und war schon regelrecht überrascht, falls ich das Kind auf den ersten Seiten im Geburtsregister nicht auch auf den letzten im Todesregister fand. Die Vornamenvergabe war wohl auch daher recht pragmatisch. Aus den üblichen männlichen bildete man einfach die weibliche Form. Und so gab es z.B. Philipp und Philippine in einer Familie. Oder Heinrich und Heinriette (nicht Henriette). Albert und Albertine. Anhand der Vornamen erschwert sich einerseits die Zuordnung, erleichtert es anderseits wiederum. Auch die Vornamen blieben fest in den einzelnen Familien. Man entlehnte sich maximal die der Geschwister, Cousins, Onkel und Tanten. Taucht ein vollkommen fremder auf kann man fast sicher sein, dass die Person nicht zur Familie gehörte. Zudem gab man den Namen der Großmutter und des Großvaters regelmäßig an die Enkel weiter, oftmals auch schon an die Kinder. In den oben genannten wenigen Familien kamen daher die Vornamen Friedrich, Friederike, August, Augustine, Christian, Philipp, Philippine, Katharina, Katherine, Marie, Johann, Johanna, Eva, Jakob (Buron) Heinrich, Katharina, Johann, Friedrich, Anette, Peter (diese Linie Schmidt) Franz, Karoline, Blondine, Maria, Michael (Fleck) Rosina, Elisabeth (Gross) über Generationen regelmäßig vor. Katharina oder Katharine und Maria waren generell ein beliebter Frauenname.
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Historisches
Zarin Katharina II. die Große ließ im Jahre 1763 in Deutschland Siedler anwerben. Die planmäßige Ansiedlung von Deutschen wurde unter den Zaren Paul I. (1796-1801) und Alexander I. (1801 -1825) fortgesetzt. Die ersten Kolonisten...
…und jedesmal, wenn Ihr an dem Feld vorbeikommt, in dem Ihr Eure Vorfahren beigesetzt habt, schaut richtig hin, und Ihr werdet Euch und Eure Kinder Hand in Hand tanzen sehen. (Khalil Gibran)
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