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Hier ist mein empfohlener
externer Link.
Die Karte der Auswanderungs- und Umsiedlungswege meiner Vorfahren gibt es unter
diesem
Link.
Jüdische Verweise
Buron ist in den Listen der Holocaust-Opfer, Fleck unter den jüdischen Namen Galiziens zu finden...
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In DeutschlandAngekommen
Kurz vor dem Kriegsende kamen sie nach Deutschland. Der Weg führte über Bad Langensalza, Bad Blankenburg und Apolda. Die zweite Schwester meines Vater, Erika, kam in Apolda zur Welt. Und dann erwischte es meinen Vater noch mit der Einberufung. Lange dauerte der Krieg aber nicht mehr für ihn. Er hatte wenigstens einmal Glück und landete bald in amerikanischer Gefangenschaft.
Er gelangte erst 1947 über das Burgenland und andere Umwege nach Metebach bei Gotha, wo seine Eltern und Geschwister bereits einen neuen Hof bewirtschafteten. Dort war er dann wieder derjenige, der feste auf dem Hof arbeiten musste.
Foto: In Metebach - Tante Blandina, Großvater Jakob, Oma Katharina, Tante Erika und mein Vater Sie waren auch da die "Umsiedler", bekamen aber Land zum bewirtschaften und einen Hof. Heute steht nur noch das Wohngebäude an diesem Platz. Mein Vater lernte meine Mutter kennen und 1948 heirateten sie. Einige Jahre darauf erwarb der Großvater Land in Tabarz, baute ein Haus und blieb Landwirt bis zur Rente. Kurze Zeit nach ihm zog auch mein Vater in diesen hübschen Ort im Thüringer Wald. Ja, und der Rest ist Neuzeit - keine Geschichte mehr.
Foto: Ich selbst in Metebach (re.) Doch es war auch in Metebach noch nicht ganz vorbei gewesen. Die Russen holten kurze Zeit nach Kriegsende eines Tages den Großvater ins Internierungslager ab. Man wollte ihn zurückschicken, berichtete der Vater, weil er die russische Staatsbürgerschaft habe. Was das bedeutet hätte habe ich erst jetzt verstanden, nachdem so vieles über Stalins unmenschliches Regime nach dem Kriegsende bekannt geworden ist. In Österreich hätten die Russen reihenweise Selbstmord begangen, ihre Kinder lieber in eiskalten Flüssen etränkt als zurück zu müssen. In Deutschland war Buchenwald erneut voll gewesen. Stalin hat Engländer, Amerikaner und Franzosen in Sibirien gefangen gehalten, und wer als Russe von Deutschland zurück kam hatte das gleiche Schicksal ereilt. Es ist wirklich kein Wunder, dass meine Großeltern irgendwann endlich Deutsche sein wollten und den Unterlagen nach in "Bessarabien geboren waren". Mit den Russen wollten sie aber auch nichts nach dem Krieg mehr zu tun haben... Erst anhand der Unterlagen bei der Umsiedlungsaktion 1940 konnte belegt werden, dass mein Großvater seither die deutsche Staatsangehörigkeit besaß und wurde wieder aus dem Lager entlassen. Erwähnenswert sicher auch, dass man sowohl Großvater als auch den Vater sofort in die Partei presste, ansonsten würde man ihnen mit ihrer damaligen Ansiedlung in Polen Probleme bereiten. Eben eine neue Diktatur, und die Berichte von den Morden und Vergewaltigungen auch der Russen an Unschuldigen sollten sie für sich behalten. Es hätte sicherlich die "Deutsch-Sowjetische Freundschaft" in der DDR getrübt. Jedes Regime begleiten so viele Lügen. Und überall waren sie Fremde. Keiner wollte ihre wahren Geschichten hören. Sie hätten der "glorreichen Oktoberrevolution" eine negative Seite hinzugefügt, dem unantastbaren Ruhm der "siegreichen Freunde" geschadet. Es ist gut, dass ich jetzt und hier endlich aufschreiben konnte, wie sie tatsächlich gewesen ist. Nicht nur vom Hörensagen, sondern vom Zeitzeugen belegt.
Mein Vater hat sich später in Tabarz ein schönes Haus mit einem herrlichen Garten errichtet, nahezu alles buchstäblich mit eigenen Händen gebaut. Er hütet es wie seinen Schatz, nach dieser Irrfahrt völlig verständlich. Er hatte ja endlich eine Heimat gefunden. Und er sagt, es waren die schönsten Jahre.
Foto: Meine Eltern in Tabarz
Ich bin gespannt, wie weit und tief hinein ich noch Vergangenes entdecken darf. Um die Eltern zu verstehen muss man ihre Leben und Geschichten kennen......
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Historisches
Zarin Katharina II. die Große ließ im Jahre 1763 in Deutschland Siedler anwerben. Die planmäßige Ansiedlung von Deutschen wurde unter den Zaren Paul I. (1796-1801) und Alexander I. (1801 -1825) fortgesetzt. Die ersten Kolonisten... …zur Geschichte der mütterlichen Linie Taubert
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